Corona – Empfehlungen des DBV – Stand 14.08.2020
 
Wettkampfbetrieb in einer Sporthalle
 
1.Teilnahmevoraussetzungen•
 
Der Ausrichter erstellt ein an die örtlichen Gegebenheiten angepasstes Hygienekonzept und reicht dies bei der zuständigen lokalen Behörde zur Genehmigung der Veranstaltung ein.
 
Voraussetzung für die Durchführung von Badminton-Wettkämpfen in öffentlichen Sporthallen ist die Genehmigung durch die jeweilige Kommune/Stadt.
Bei Änderungen der gesetzlichen Vorgaben muss das Hygienekonzept ggf. angepasst werden.
Der Wettkampfbetrieb findet ausschließlich anhand der konkreten Vorgaben des Ausrichters statt. Diese sind entsprechend bekannt zu geben und zu veröffentlichen.
Der Ausrichter muss die Rückverfolgbarkeit aller in der Halle anwesenden Personen gewährleisten. Der Ausrichter benennt Aufsichtspersonen (inkl. deren Kontaktdaten), die eine Einhaltung der Regeln und Vorgaben gewährleisten.
 
Wettkämpfe werden nach Möglichkeit so organisiert, dass die verschiedenen (Altersklassen-)Disziplinen und Gruppen bzw. Mannschaften blockweise zu unterschiedlichen Uhrzeiten spielen.
Somit wird die Gesamt-Anzahl der anwesenden Personen (max. 4 Spieler*innen, 2 Coaches -je Spieler*in/ Paarung 1 Coach -und 1 Schiedsrichter*in pro Spielfeld) in der Sporthalle reduziert.
 
Die Obergrenze der Personen, die sich gleichzeitig in der Halle aufhalten dürfen, sollte im Vorfeld errechnet und in Abhängigkeit von der Hallengröße und den gesetzlichen Vorgaben definiert werden.
Der Ausrichter kann je nach Lage und Situation kurzfristige Änderungen im Ablauf des Wettkampfs bis hin zum Abbruch oder zur Absage des Wettkampfs beschließen.
 
Die Teilnahme am Wettkampf ist freiwillig, die Entscheidung dazu liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmer*innen bzw. der Erziehungsberechtigten. Mit der Meldung zum Wettkampf erfolgt die Zustimmung, dass sie die Vorgaben des Ausrichters kennen und akzeptieren. Es wird höchstes Verantwortungsbewusstsein von Teilnehmer*innen und Ausrichtern hinsichtlich der Einhaltung der Maßnahmen gefordert. •Beim Eintreten in die Halle, bei dem alle Personen einen Mund-Nasenschutz tragen müssen, werden die Kontaktdaten aller Personen (Vorname, Name, Telefonnummer, Anschrift, Datum, Uhrzeit Betreten/ Verlassen, Unterschrift) vom Ausrichter unter Beachtung des Datenschutzes schriftlich oder digital erfasst, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Die Kontaktdaten werden vom Ausrichter vier Wochen lang unter Beachtung des Datenschutzes aufbewahrt/ gespeichert und danach vernichtet. Im Infektionsfall werden die Daten den zuständigen Behörden ausgehändigt.•Es kommen nur absolut symptomfreie Personen zum Wettkampf. Wer typische Symptome wie Husten und Fieber hat, bleibt zu Hause und kontaktiert seinen Hausarzt telefonisch. Dies gilt auch bei Durchfall, Übelkeit, nicht erklärbarer starker Müdigkeit und Muskelschmerzen sowie Störungen des Geruchs-oder Geschmackssinnes.
 

Ein-/Rückreisende aus Risikogebieten (z.B. ausländische Spieler*innen im Liga-oder sonstigen Turnierbetrieb sowie deutsche Spieler*innen, die bei internationalen Turnieren gestartet sind) unterliegen den gesetzlichen Quarantäne-Regelungen und sind -außer bei Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses, das bei der Einreise nach Deutschland nicht älter als 48 Stunden ist -für die gesetzlich geregelte Dauer der Quarantäne selbstverständlich auch von der Teilnahme an Wettkämpfen ausgeschlossen.•Die An-/Abreise zur/von der Sportstätte erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Abstands-und Hygieneregeln. Um das Ansteckungsrisiko bei der gemeinsamen An-und Abreise zu minimieren, sollten die Teilnehmer*innen -analog zu den Regeln im Öffentlichen Nah-und Fernverkehr -einen Mund-Nasenschutz tragen. Bei Fahrgemeinschaften ist es sinnvoll, in denselben festen Gruppen unterwegs zu sein.

 

2.Sicherheitsregeln in der Wettkampfhalle / Ablauforganisation

DOSB-Leitplanke 1

„Distanzregeln einhalten“: •

Alle in der Wettkampfstätte anwesenden Personen tragen einen Mund-Nasenschutz und halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein. Ausnahmen gelten nur für folgende Personen unter folgenden Bedingungen:•Sportler*innen während des Wettkampfs bzw. der Sportausübung (z.B. Auf-/ Abwärmen), wobei auch dabei der Mindestabstand zu Schiedsrichter*innen und Coaches eingehalten werden sollte. •Sportler*innen, Betreuer*innen, Coaches, Begleitpersonen, Schiedsrichter*innen und Turnieroffizielle sowie ggf. Zuschauer auf unter Beachtung des Mindestabstands ausgewiesenen Sitzplätzen. Beim Coaching in den Satz-/Wechselpausen außerhalb des Sitzplatzes sollten Coaches einen Mund-Nasenschutz tragen.Je nach örtlichen Gegebenheiten bzw. Vorgaben durch die lokalen Behörden kann das Tragen des Mund-Nasenschutzes auch auf die Zuschauer-Sitzplätze in der Halle ausgeweitet werden.•Das Einspielen vor Wettkampfbeginn ist für bis zu vier Sportler*innen pro Feld gestattet, im Wettkampf sollten sich max. 4 Spieler*innen, 1 Schiedsrichter*in und 2 Coaches pro Feld aufhalten.•Ein Zugang von Zuschauern oder Begleitpersonen erfolgt gemäß der allgemein gültigen regionalen Regelungen, sofern es das Hygienekonzept der jeweiligen Veranstaltung/ Sporthalle ermöglicht (z.B. max. Zahl der in der Halle anwesenden Personen unter Beachtung der Abstandsregeln). Wettkämpfe sollten bis auf Weiteres, soweit möglich, ohne Zuschauer stattfinden. Die Zahl der Begleitpersonen sollte auf das notwendige Minimum beschränkt werden. Trainer*innen und Betreuer*innen sind, insbesondere bei minderjährigen Sportler*innen, erlaubt.

 

DOSB-Leitplanke 2

„Körperkontakt auf das Minimum reduzieren“:

Badminton ist Individualsport und ein Nicht-Kontaktsport. •Auf den direkten körperlichen Kontakt sollte verzichtet werden (z.B. kein Handshake, kein Abklatschen, keine Umarmung u.ä.). Dies gilt sowohl für den Wettkampf (inklusive z.B. Begrüßung der Schiedsrichter*innen vor/nach dem Spiel), insbesondere aber auch in allen sonstigen Bereichen der Sporthalle.•Für die Begrüßung, respektvolle Anerkennung, Jubel o.ä. sollten kontaktlose Formen und Gesten gewählt werden. Bei Freude oder Ärger sollte auf lautes Schreien verzichtet werden.

DOSB-Leitplanke 3

„Freiluftaktivitäten“:•

Bei den Wettkämpfen (in der Halle) empfiehlt es sich, bei jeder Gelegenheit intensiv zu lüften, nach Möglichkeit sogar dauerhaft trotz evtl. Beeinträchtigungen des Federballflugs. Der Luftaustausch reduziert das Infektionsrisiko.•Alle Anwesenden sollten sich nur solange in der Halle aufhalten, wie es für die Teilnahme an dem Wettkampf erforderlich ist. Nach dem Ausscheiden sollte die Halle verlassen werden und auch im laufenden Wettkampfbetrieb empfiehlt sich der zwischenzeitliche Aufenthalt im Freien.

 

DOSB-Leitplanke 4

„Hygieneregeln einhalten“:•

Der Ausrichter weist alle Teilnehmer*innen vor und während des Turniers auf die besonderen Hygiene-und Abstandsregelungen hin.•Der Ausrichter hält im Halleninnenbereich und in den Nebenräumen Desinfektionsmittel bereit.•Nach Betreten und vor Verlassen der Halle wird die Handreinigung/-desinfektion empfohlen! Geeignete Produkte für die Handdesinfektion sind z. B. in den Listen des Verbunds für Allgemeine Hygiene e.V. und des RKI zu finden. Handdesinfektion nach Kontakt zu potentiell infektiöser Oberfläche (v.a. Türklinke, Klobrille, Wasserhahn etc.) oder nach Kontakt zu eigenen Körperflüssigkeiten.•Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder in ein Taschentuch, welches sofort danach in einem geschlossenen Mülleimer bzw. einer eigenen Abfalltüte entsorgt wird. Nicht ins Gesicht fassen, kleines Handtuch zum Schweiß abwischen mitbringen. •Sämtlicher Auf-und Abbau in der Wettkampfstätte sollte durch vom Ausrichter eingeteilte Personen erfolgen, die einen Mund-Nasenschutz nutzen. •Verschwitzte Trikots und Handtücher sollten ohne Kontakt zur Halle/ Halleneinrichtung in eine eigene Tasche oder Tüte verpackt werden. Spieler*innen sollten ausschließlich eigene Schläger, keine Leihschläger, nutzen.

 
 

DOSB-Leitplanke 5

„Umkleiden“:•

Nach Möglichkeit sollte das Duschen und Umziehen weiterhin zu Hause erfolgen bzw. unter Wahrung der Abstandsregeln auf einen minimale Zeitdauer zu beschränkt werden, sofern dies die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes bzw. der jeweiligen Kommune zulassen.Die Nutzung der Duschen und Umkleiden wird vom Ausrichter anhand der Bedingungen vor Ort reglementiert. Je nach Größe der Umkleide darf diese unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern von maximal zwei bis vier Sportlern*innen gleichzeitig genutzt werden. Bei Mannschaftsspielen sollte eine Umkleidekabine nicht von Spieler*innen verschiedener Teams benutzt werden.Entsprechende Hinweise sollten an den Umkleidetüren sichtbar angebracht werden.•Im Falle einer Nutzung sollten Duschen und Umkleiden regelmäßig belüftet und gereinigt bzw. Desinfektionsmittel bereit gestellt werden. Für die Dauer einer Reinigung und einer Lüftung über die Umkleidetür bleibt die Umkleide gesperrt. Für die Desinfektion der Toiletten nach einer Nutzung sollten ebenfalls Desinfektionsmittel bereit gestellt werden.

DOSB-Leitplanke 6

„Fahrgemeinschaften“: •

Die An-/Abreise zur/von der Sportstätte erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Abstands-und Hygieneregeln. Um das Ansteckungsrisiko bei der gemeinsamen An-und Abreise zu minimieren, sollten die Teilnehmer*innen –analog zu den Regelungen im Öffentlichen Nah-und Fernverkehr -einen Mund-Nasenschutz tragen. Bei Fahrgemeinschaften ist es sinnvoll, in denselben festen Gruppen unterwegs zu sein.

 

DOSB-Leitplanke 7

„Veranstaltungen und Wettbewerbe“: •

Bei Genehmigung durch die Behörden kann ein Wettkampfbetrieb unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Beachtung der DBV-Empfehlungen ab August 2020 erfolgen.

DOSB-Leitplanke 8

„Teilnehmerfelder begrenzen“: •

Bei allen Wettkämpfen ist die Zahl der miteinander ohne Wahrung des Mindestabstands agierenden Sportler*innen gemäß der jeweiligen gesetzlichen Vorgaben zum Sporttreiben zu beschränken.•Bei Individual-Turnieren (Ranglisten oder Meisterschaften) z.B. indem die verschiedenen Disziplinen nacheinander gespielt werden oder bei in einer Halle gleichzeitig stattfindenden Ligaspielen z.B. durch die Einrichtung getrennter Bereiche/Zonen. Zudem können eine Reduzierung der Teilnehmerzahlen oder die tlw. Nichtnutzung von Spielfeldern geeignete Maßnahmen sein, um das Infektionsrisiko gering zu halten.

DOSB-Leitplanke 9

„Angehörige von Risikogruppen besonders schützen“: •

Angehörige von Risikogruppen sollten besonders geschützt werden. Falls ein Ausrichter hier Angebote plant und die betreffenden Personen diese in ihrer Verantwortung wahrnehmen wollen, sollte ein besonderer Schutz vorgesehen werden (z.B. das Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Rahmen einer Mitwirkung als Turnieroffizieller oder Helfer*in).

 

DOSB-Leitplanke 10

„Risiken in allen Bereichen minimieren“: •

Die Teilnahme am Wettkampf ist freiwillig. Die Entscheidung dazu liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmer*innen bzw. der Erziehungsberechtigten.•Der Wettkampfbetrieb sollte ausschließlich bei Vorlage eines spezifischen Hygiene-und Ablaufkonzepts des Ausrichters stattfinden, das von den lokalen Behörden genehmigt wurde. •Es wird höchstes Verantwortungsbewusstsein von allen bei der Durchführung eines Wettkampfs beteiligten Personen gefordert. •Es kommen nur absolut symptomfreie Personen zum Wettkampf. Wer typische Symptome wie Husten und Fieber hat, bleibt zu Hause und kontaktiert seinen Hausarzt telefonisch. Dies gilt auch bei Durchfall, Übelkeit, nicht erklärbarer starker Müdigkeit und Muskelschmerzen sowie Störungen des Geruchs-oder Geschmackssinnes